Wo der Berg ausbricht

Mach' Luft,
was Luft braucht.
Mach' Dampf,
wo Negatives verraucht.

Mach' dich frei.
Und sei.

Ab und zu mal nett.
Friss' dich aber nicht fett.

Auf dich wartet nämlich kein Kampf.
Da, im Staub, im Theater.
Da liegt deine Kluft.

Du hast sie abgelegt.
Sie ordentlich gefaltet.
Nun geh' auf den Steg.
Schau' in die Ferne.

Spürst du das Holz?
Der vorangegangenen Sonne, die Wärme.
Hier bleib' ich sitzen.
Bis mich der Himmel erkaltet.

Merk' ich gar nicht, wie sehr ich mich fühle.
So ganz voller Stolz?
Nein, nein.
Lieber guck' ich hoch in die Sterne.

Von den alten Geschichten

Es ist nun lange vorbei.
Schon lange.
Lange schon.

Wer weiß das schon.
Wie bin ich es gewohnt.
Mich zu zerreißen.
Nur kurz und knapp am Glück zu beißen.

Etwas knabbern.
Mjam.

Doch wieso nicht mal zugreifen?
Die Messer schleifen:
Zack, zack, zack.
Das Gemüse fliegt im Takt.
In den Kochtopf hinein.

Hier darf der Spaß noch Liebe sein.
Wie schön es ist, für sich zu reim',
Und doch ist es anders.

Aber kein' Deut schlechter.
Im Gegenteil, wohl eher besser.
Wie war das nochmal mit dem Messer?

Witsch, witscht, witschebu.
Das Büchlein' ist schon zu im Nu.
Doch glaub' ich eins,
Es ist noch keins.

Denn ein Satz fehlt.
Und der bist, Du,
Lu.

Darum geht es, ja

Mich selbst verkörpern
Hiß' ich meine Flagge.
Lass ich sie stehen,
Und ewig weiterwehen.
Buuuh, aber echt langweilig.

Mich reizt der Kopf, der den Körper schickt.
Denn der Körper reizt das geschiedene Geschick.
Dabei war ich doch so einfach.
Als kleines Kind.
Nun, jetzt ist die Zeit schon da, geschwind.

Kam sie über mich hereingeprasselt.
Ich hab keine Chance mehr vermasselt.
Warum auch?
Ich kann nicht scheitern.
Ob ich unter Gerüsten durchkletter' oder
Spazierend unter Leitern.
Mein Gefühl überstimmt meinen Bauch.
Denn der ist gegen Schmerz.

Das sag auch dem Herz,
Denn es ist da für Dich.
Denn ohne, wiederhole ich.
Denn ohne das, da geht es nich'.

Drum' sing' und erkling'

Mich reizt der Gesang, noch mehr dessen Klang.
Woher kommen die schrecklich schönen Töne?

Mit denen ich mich in meinem Herzen versöhne.
Das klingt nun wirklich nach dem ersten Rang.

Der ist ganz tief verankert.
Das hört man.

Und dann, dann geht es los.
Ich steige auf mein steiles Floß.

Steil ist ein Synonym für gut, super und echt perfekt.
Das Paddel hatte ich jahrelang versteckt.

Auch wenn ich es auf meinem Rücken trug.
So war doch nichts, Lug oder Trug.

Ewig sein heißt ewig binden.
Gerne vor lustvoller Liebe erblinden.

Nie wieder Schmerzen erfahren.
Wow, riech' ich gerne an deinen Haaren.

Die letzte Stund'

Ich kann nicht mehr.
Ich bin ganz platt.
Wer will noch kau'n ein letztes Blatt.

Wirklich lange kam gar nichts, leer.
Das war es doch ehrlich gesagt, alles wert.

Wenn doch am Ende alles klappt.
Weiß man nun ob der Stärke vom Schwert.

Eiskalt sich niemand mehr wehrt.
Denn die Losung ist leicht.

Es wird sich nie mehr vermehrt.